Tannenbäume

Welches Tännchen darf’s denn sein?

Um Ihnen die Qual der Wahl Ihres Weihnachtsbaums etwas zu erleichtern, haben wir hier für Sie die unterschiedlichen Sorten einander gegenübergestellt:

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Die Nordmanntanne – die Beliebte

Die meisten Europäer schwören auf die Nordmanntanne im weihnachtlichen Wohnzimmer. Klar, denn sie hat alles was ein ordentlicher Weihnachtsbaum braucht: Den mächtigen, geraden Stamm umgeben gleichmäßig strahlenförmig gewachsene Äste – weich, biegsam und damit sehr belastbar. Diese Äste wiederum treiben 10 bis 30 Millimeter lange und bis zu 3 Millimeter dicke Nadeln aus, die zwar starr sind und auch wahre Baumschmuck-Schwergewichte ertragen, jedoch die schmückende Kinderhand nicht mit aggressiven Pieksereien piesacken. Für noch mehr, nicht nur kindlich weihnachtliche Freude sorgt der wunderbar dichte Wuchs, der mit seiner ebenmäßigen Kegelförmigkeit dem Auge des Betrachters nur so schmeichelt. Aber nicht nur mit ihrer robusten Belastbarkeit und zeitlosen Schönheit punktet die Nordmanntanne. Auch ihre Haltbarkeit über Wochen bei Zimmertemperatur, ohne ihre Nadeln abzuwerfen, begeistert nicht zuletzt den entlasteten Staubsaugerbeutel. Um solch ein unkomplizierter Weihnachtsbaum werden zu können, lässt sich die Nordmanntanne sehr viel Zeit: Sie kann 500 Jahre lang wachsen und erreicht schwindelerregende Höhen von 25 bis 30 Metern. Übrigens stammt die Nordmanntanne aus dem Kaukasus. Dort wurde sie 1838 von einem Finnen entdeckt, vom Biologen Alexander von Nordmann, der ihr gleich seinen Namen verpasste. Die Nordmanntanne – die Unkomplizierte, die jeder mag


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Die Blaufichte – die Bestechende

Wer keine Angst vor ihren Stacheln hat, kommt in den Genuss ihres wundervoll betörenden Weihnachtsbaumdufts. Blau schimmernde Nadeln bringen den besonderen Glanz in die weihnachtliche Hütte, besonders da sie es liebt, mit echten Kerzen bestückt zu werden. Die Blaufichte ist unbestritten die Eleganteste unter den Weihnachtsbäumen, daher verzeiht man ihr gern ihre Divenhaftigkeit. So ziert sie sich ein wenig: Wenn schmückende Hände ihr zu nah an die Rinde rücken, wehrt sie sich mit nadeligen Pieks-Attacken. Schon bald nach dem Fest, in der Regel nach zwei bis drei Wochen, lässt die Diva ihre Nadeln herabrieseln. Übrigens stammt die Blaufichte aus den Rocky Mountains, wo ihre Verwandten noch immer die Berge bewalden. Die Blaufichte – die elegante Diva, die zu (be)stechen weiß


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Die Fichte – die Preisbewusste

Die Fichte ist so etwas wie die Realistin unter den Weihnachtsbäumen. So konzentriert sie sich auf ihre unmittelbare Aufgabe: An Heiligabend eine gute Figur machen. Dafür kommt sie mit einem buschigen Wuchs, recht dünnen Ästen und dunkelgrünen Nadeln daher, die sich mit nur leichter Piekserei Respekt verschaffen. Da sie in warmen Räumen nur wenige Tage ihre Nadeln festhält, ist es ratsam, sie erst kurz vorm Fest schlagen zu lassen. Ganz anders sieht es wiederum aus, wenn man die Fichte in kalte Räume oder gar nach draußen stellt. Sie steht nämlich auf Kälte und spielt so ihre Coolness mit kerniger Temperaturunempfindlichkeit aus. Wer sich für die Fichte entscheidet, darf sich über den günstigen Preis im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen freuen. Übrigens wächst die Fichte vor allem in Mittel- und Nordeuropa und erfreut sich in der Forstwirtschaft großer Beliebtheit. Die Fichte – die Preis-Leistungs-Siegerin


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Die Edeltanne (Nobilistanne) – die Unkaputtbare

Ja, sie ist trotz ihres Namens vielleicht nicht die Schönste, aber dank ihres unregelmäßigen Wuchses der Weihnachtsbaum mit dem größten Charakter. Sie ist quasi die Naturburschin unter den Christbäumen. Davon abgesehen kann sie alles, was die anderen können, und das gleich mal mit größerer Standhaftigkeit. Stabiler Stamm, stabile Äste, stabile Nadeln – sie kann alles an Weihnachtsschmuck tragen. Sie wehrt sich nicht, ihre bis 35 Millimeter langen zwischen grün, blau- und graugrün variierenden Nadeln wachsen dicht und haben es nicht nötig zu pieksen und zu stechen. Und sie halten sich über vier Wochen fest an ihrem Ast, während sie diesen besonderen weihnachtlichen Duft verströmen. Übrigens hat man die Edeltanne im 18. Jahrhundert aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt – und ihr hochwertiges Holz wird nach wie vor zum Bauen und Konstruieren genutzt. Die Edeltanne – die Alleskönnerin mit dem Naturcharme

Sie sind sich noch immer unsicher, welche Tanne der richtige Weihnachtsbaum für Sie ist? Dann melden Sie sich einfach bei uns oder kommen direkt vorbei: Wir beraten Sie gern und ausführlich. Schließlich sind wir die Familie, die was von Tannen versteht!